Beim WGF-Spezial am 5. Mai informierte Frau Kürschner von der Polizeidirektion Chemnitz über die Gefahren von Haustürbetrug und gab wichtige Verhaltenstipps. Kriminelle treten häufig freundlich, hilfsbereit oder scheinbar offiziell auf, um sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Dabei nutzen sie Tricks wie angebliche Notfälle, vorgetäuschte Handwerkerbesuche oder die Bitte um Hilfe aus. Oft lenkt ein Täter die Bewohner ab, während
ein Komplize nach Bargeld und Wertsachen sucht. Frau Kürschner rät deshalb zu besonderer Vorsicht bei unangemeldeten Besuchen. Seriöse Dienstleister kündigen Termine in der Regel vorher an und
verlangen keine Barzahlungen an der Haustür. Wichtig sei, vor dem Öffnen durch den Türspion oder aus dem Fenster zu schauen, die Türsperrkette zu nutzen und Dienstausweise genau zu prüfen. Im Zweifel
sollte immer direkt bei der entsprechenden Firma oder Behörde nachgefragt oder die Polizei unter 110 verständigt werden.
